Löffeltanz im Hippocampus
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BETTINA HENKEL

danse des cuillères

Ausstellung im bétonsalon Paris
14 – 24 April 2005


Ausstellungsansicht Research Tableaux
2005, 12 von 26 digitalen Farbfotos, 60 x 71,5 cm
(siehe auch Researchtagebuch)


 
 
xoros ton koutalion (Löffeltanz)
2005, Videoinstallation mit 5 DVDs, Monitore und DVD-Playern > Video
(siehe auch Videokalender)
 


 
Löffeltanz im Hippocampus
2004/2005, Internetprojekt
Spoons
2005, 22 digitale Farbfotos auf Alucobond, 20 x 30 cm


 
 
Private View Of Documentaries On Spoon Dance –
Drandaki, Antzaka, Mavromichali

2005, DVD, Videoprojektion
(siehe auch Researchtagebuch 18. Februar und 11. März)
 



danse des cuillères

In der Ausstellung "danse des cuillères“ von Bettina Henkel im Bétonsalon Paris ist eine Videoinstallation zu ihrem für die Secession in Wien realisierten Internetprojekt "spoon dance in the hippocampus“ als Verräumlichung sowie die Fortführung der Projektrecherche in zwei Photoserien zu sehen.

Die Videoinstallation zeigt auf fünf Monitoren den Lern- bzw. Koordinationsprozess des "xoros ton koutalion“ in einem konzeptionell festgelegten Trainingszeitraums, in dem vor der Kamera geübt wurde, wobei nur der fragmentierte Körper, die Geste der Hände, bzw. Füße zu sehen sind. Anhand des Tanzes stellten sich weiter die Fragen nach dessen Herkunft, der ethnographischen Settings, sowie dessen Authentizität oder folkloristischer Projektion. Die gezeigten Photoserien, die während der sich aus diesen Fragen resultierende Recherchearbeit entstanden, zeigen Institutionen und Archive, Auskunftspersonen und Museumsobjekte als visualisierte Fortsetzung des "Lerntagebuchs“ der Homepage sowie einen Focus auf das Objekt des Löffels, der als Mythos und Projektion vielleicht das Verschwinden einer wenig erhaltenen und untersuchten Volkskultur und Tradition kompensiert.

Den Fragen nach Identität und Kultur ging Bettina Henkel als Künstlerin und mit künstlerischen Mitteln in Athen in intensiver Recherchen nach.




Bettina Henkel, Secession 2004